Beim Abschied in den Ruhestand treffen Rückblick und Neuanfang aufeinander. Eine gute Widmung dankt für die gemeinsame Zeit, nennt etwas Bleibendes und lässt Raum für das, was nun kommt.
Ein einfacher Aufbau für den Abschied
- persönliche Anrede oder Name
- Dank für einen konkreten Beitrag
- eine Erinnerung an das gemeinsame Miteinander
- ein Wunsch für den neuen Lebensabschnitt
Kurze Formulierungsbeispiele
- Danke für deine Verlässlichkeit, deinen Humor und viele Jahre, in denen wir uns auf dich verlassen konnten.
- Was du aufgebaut und weitergegeben hast, bleibt ein Teil unseres Teams.
- Für den neuen Abschnitt wünschen wir dir Zeit für alles, was bisher warten musste.
- Du gehst in den Ruhestand – deine Spuren in unserem Team bleiben.
Aus Sicht des Teams
Ein gemeinsamer Text darf mehrere Stimmen bündeln, sollte aber wie ein Satz klingen. Sammelt zunächst konkrete Begriffe: Was wird fehlen? Wofür war die Person bekannt? Welche Haltung hat sie geprägt? Daraus entsteht ein glaubwürdigerer Text als aus einer Standardsammlung.
Aus Sicht der Führungskraft
Benennen Sie Verantwortung, Wissen oder Wirkung konkret und vermeiden Sie Zeugnisformulierungen. Persönliche Anerkennung darf professionell bleiben: „Mit Ihrem ruhigen Blick und Ihrer großen Erfahrung haben Sie auch in schwierigen Situationen Orientierung gegeben.“
Humor nur mit sicherem Gespür
Ein gemeinsamer Insider kann passend sein, wenn die Beziehung eng ist. Witze über Alter, Gesundheit oder „endlich nicht mehr arbeiten“ altern dagegen selten gut. Der bleibende Haupttext sollte wertschätzend sein.
Der stärkste Abschiedsgruß blickt nicht nur auf Jahre zurück, sondern auf das, was ein Mensch in ihnen bewirkt hat.
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